Zu dick oder zu dünn?

Sie haben Probleme mit blauen Flecken, Gerinnseln oder Thrombosen? Unsere Spezialistin Frau Dr. med. Barbara Eifrig steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Vorteile auf einen Blick:
  • Umfangreiche, fachkundige Befragung durch unsere Spezialistin der Blutgerinnung
  • Messung der Gerinnungsfaktoren und des Ausmaßes der Gerinnungsstörung
  • Gezielte Beratung, Handlungs- und Therapieempfehlungen

Gerinnungsstörungen

Das Gerinnungssystem ist sehr komplex und eine intakte Blutgerinnung lebenswichtig. Zahlreiche Gerinnungsfaktoren und die Blutplättchen (Thrombozyten) sorgen bei gesunden Menschen dafür, dass einerseits Blutungen gestoppt werden, dass es andererseits aber auch nicht zu Verstopfungen der Gefäße kommt. Grob unterteilt kann sowohl eine vermehrte Blutung als auch eine vermehrte Gerinnung auftreten.

Vermehrte Blutungen führen meist zu blauen Flecken (Hämatome) oder kleinen roten Flecken der Haut (Petechien). Aber nicht nur in der Haut, auch in Gelenken oder inneren Organen sowie im Auge oder Gehirn führen Blutungen zu unterschiedlich ausgeprägten Folgen. Ursachen können Erbkrankheiten (z. B. Hämophilie A oder B) ebenso wie Infekte sein. Aber auch Medikamente wie Azetylsalizylsäure (ASS) oder Marcumar bewirken eine Hemmung der Gerinnung. Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ist dies ein erwünschter Effekt. Unerwünscht nach der Einnahme von ASS bei Kopfschmerzen. Oft macht sich eine vermehrte Blutung erst bei oder nach einer Operation bemerkbar. Nicht selten ist dies nach der Entfernung von Zähnen (z. B. Weisheitszähnen) der Fall.

Eine gesteigerte (sog. „aktivierte“) Gerinnung kann zu gefährlichen Gerinnsel- oder Thrombenbildung führen. In den Venen kommt es meist zu Beinvenen-Thrombosen bzw. gefährlichen, nicht selten tödlichen Lungenembolien. Blutgerinnsel in Arterien können Schlaganfälle und/oder Herzinfarkte verursachen. Nicht selten führt eine vermehrte Gerinnung auch zu Aborten (Störung der Plazenta-Perfusion). Ursachen können auch hier genetische Faktoren sein (Faktor-V-Leiden-Mutation) oder erworbene Gerinnungsstörungen bei Infekten, bei Operationen oder bei Immobilisation (Langstreckenflug, Bettlägerigkeit).

Anzeichen und mögliche Folgen sind abhängig von der Art der Gerinnungsstörung.

Bei vermehrter Blutung: Blaue Flecken und Schwellungen. Abhängig vom betroffenen Organ sind die Symptome vielfältig. Blutarmut, blasse Haut, schlimmstenfalls Luftnot, Kurzluftigkeit und/oder Einschränkung der Leistungsfähigkeit.

Bei gesteigerter Gerinnung: Häufig Thrombosen der Beinvenen (vor allem wenn wenig Bewegung einen Blutstau begünstigt). In den Arterien sind vor allem die Verstopfung von Gefäßen gefürchtet (was zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann).

Am Anfang jeder sinnvollen Diagnostik steht eine sorgfältige Befragung. Gibt es Hinweise auf Störungen der Blutgerinnung in der Familie oder der zu untersuchenden Person?

Kommt es zu vermehrter Blutung nach kleinen Verletzungen (Unfällen, Stürzen, Schnitten o. ä.)? Gibt es Angaben von Chirurgen oder Zahnärzten, dass es bei Eingriffen zu vermehrten Blutungen kam? Oder kam es zu einer vermehrten Gabe von Blutkonserven bei größeren OPs?

Bei gesteigerter Gerinnung: Sind bei Eltern, Geschwistern oder bei der zu untersuchenden Person selbst bereits Thrombosen aufgetreten? Kam es in der nahen Verwandtschaft vielleicht sogar zu Lungenembolien? Gab es schon mal einen Herzinfarkt oder Schlaganfall (vor allem bei jüngeren Menschen)?

Nur in Verbindung mit einer umfangreichen, fachkundigen Befragung ist eine solide Diagnose möglich. Daher verstärkt bereits seit 2011 Frau Dr. med. Barbara Eifrig unser Team. Vor ihrer Tätigkeit bei uns leitete Frau Dr. Eifrig die Gerinnungsambulanz am UKE und ist in allen Fragen rund um das Thema Blutgerinnungs-störungen Ihre Ansprechpartnerin.

Nach der Anamnese erfolgt eine Blutabnahme aus der Vene. Anschließend nehmen wir eine Messung der Gerinnungsfaktoren vor und erfassen das Ausmaß der Gerinnungsstörung (leicht bis schwer). Dazu gehört außerdem die Bestimmung der Zahl, ggf. auch der Funktion der Blutplättchen (Thrombozyten). Anhand dieser Analysen ist es fast immer möglich, die Art der Störung zu erfassen.

In jedem Fall erfolgt nach Art und Ausmaß der Gerinnungsstörung und deren Folgen eine gezielte Beratung.

Bei Blutungsneigung ist es wichtig, Medikamente, die die Gerinnung hemmen, sehr vorsichtig und bewusst einzusetzen. Gerade vor Operationen, insbesondere bei sog. „großen“ Eingriffen (z.B. Bauch-OPs), Eingriffe an gut durchblutetem Gewebe, aber auch bei kleineren Eingriffen wie Endoskopien sollte das vorher abgeklärt werden.

Bei vermehrter Gerinnung kann es je nach Ausprägung und Art der Störung sehr unterschiedliche Empfehlungen bzw. Konsequenzen geben: „Blutverdünner“ wie Heparin können in Risikosituationen (OP, Langstreckenflug) gegen Beinvenenthrombosen gegeben werden. Hier gibt es zahlreiche, auch neue Medikamente, die die Blutgerinnung in den Venen und Arterien hemmen und das Wiederauftreten von Thrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkten, Schlaganfällen oder anderen Formen der Durchblutungsstörung effektiv verhindern.

Zeitplan:

Termine am:

Dienstag, 21.08.2018

Dienstag, 25.09.2018

Dienstag, 16.10.2018

 

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Checkliste:

Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen für diese Leistung keine Online-Terminvereinbarung anbieten können. Unter (040) 766 96 700 kann kurzfristig und unkompliziert Rücksprache gehalten und gegebenenfalls ein Termin vereinbart werden. Rufen Sie uns gerne an!



Kosten:

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