Macht´s die Frucht?

Immer mehr Menschen sind von einer Fructose-Intoleranz betroffen. Für den Nachweis bzw. Ausschluss empfehlen wir einen Atemtest. Dieser ist zuverlässig, unkompliziert und auch für Kinder bestens geeignet.



Vorteile auf einen Blick:
  • In der Regel Terminvergabe am nächsten Tag möglich, Ergebnis im Anschluss des Tests erhältlich
  • Unkomplizierter Atemtest, auch bei Kindern durchführbar
  • Weder Magenspiegelung noch Bluttest nötig
  • Keine Durchführungsfehler wie bei Selbsttest, da der Arzt während des Tests anwesend ist
  • Qualitätsgesicherte Messungen durch unser renommiertes Labor


Wissenswertes zum Thema Fructose-Intoleranz

Fructose (Fruchtzucker) kommt v.a. in Früchten sowie in Produkten vor, die verarbeitete Früchte enthalten. Doch auch gesüßte und viele Fertigprodukte enthalten Fructose.

Die Unverträglichkeit von Fructose ist kein seltenes Phänomen. Ursache ist meist eine Resorptionsstörung. Das heißt, der Körper kann die Fructose nicht oder nur zu einem geringen Anteil über die Dünndarmschleimhaut in die Blutbahn aufnehmen. Die Fructose gelangt dann in den Dickdarm, wo Darmbakterien für die Beschwerden verantwortlich sind.

Sehr häufig kommt die Fructose-Intoleranz kombiniert mit einer Sorbit-Intoleranz vor. Sorbit wird als Zuckeraustauschstoff in „zuckerfreien“ Süßigkeiten und Diätprodukten eingesetzt und verursacht ähnliche Beschwerden wie die Fructose-Intoleranz. Ein Atemtest deckt auch eine mögliche Sorbit-Intoleranz auf.



Liegt eine Fructose-Intoleranz vor, entstehen nach dem Verzehr von Früchten oder Fructose-enthaltenen Produkten Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall. Man fühlt sich krank.

Ein Fructose-Intoleranz-Test schafft Klarheit. Ein Befund, der auf Symptomen basiert, ist meist unsicher. Das liegt auch daran, dass andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten ähnliche Symptome verursachen.

Im ärztlichen Gespräch werden individuelle Details geklärt, damit wirklich nur erforderliche Tests veranlasst werden. Nicht mehr und nicht weniger.

Die beste Methode für den Nachweis bzw. Ausschluss einer Fructose-Intoleranz ist der Wasserstoff-Atemtest. Dieser ist völlig unkompliziert und kann auch bei Kindern problemlos durchgeführt werden. Eine Blutabnahme ist nicht erforderlich!

Nach dem Verzehr einer bestimmten Menge Fructose wird die Wasserstoff-Konzentration in der Atemluft gemessen. Kommt es zu einem Anstieg der Wasserstoff-Werte, ist dieser ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit von Fruchtzucker. Fehlt der Anstieg der Wasserstoff-Werte, spricht dies für eine effektive Aufnahme von Fructose und somit gegen eine Fructose-Intoleranz.

In den meisten Fällen ist ein Zusammenhang zwischen den Symptomen, der Vorgeschichte und dem Ergebnis des Atemtestes erkennbar. Wichtig ist unter anderem die Frage, in welchem Alter die Fructose-Unverträglichkeit auftrat und wie ausgeprägt sie ist. So kann die Schädigung der Darmschleimhaut durch z.B. eine Antibiotika-Therapie oder eine akute Magen-Darm-Entzündung Ursache für eine Fructose-Intoleranz sein.

In Abhängigkeit vom Ergebnis erhalten Sie von uns gezielte Empfehlungen. Eventuell ist es erforderlich, weitere Untersuchungen durchzuführen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Zeitplan:

Ihr Test-Ergebnis erhalten Sie in der Regel gleich im Anschluss an den Test.


Checkliste:

4 Wochen vor dem Test müssen Antibiotika abgesetzt werden.

5 Tage vorher müssen Medikamente gegen Durchfall und Protonenpumpen-Hemmer abgesetzt werden.

3 Tage vorher müssen Medikamente, die die Magenentleerung und Darmtätigkeit anregen (sog. Prokinetika), abgesetzt werden.

Am Vortag sollten Sie keine ballaststoffreichen Lebensmittel (z.B. Vollkornprodukte, Nüsse, Obst, Bohnen, Linsen) zu sich nehmen. Ideal sind leichte Reis-Fleisch-Fisch-Gerichte.

12 Stunden vorher sollten Sie weder etwas gegessen noch getrunken und auch nicht geraucht haben. Am Morgen vor der Untersuchung putzen Sie Ihre Zähne bitte nicht und verwenden keine Mundspülung.

Rufen Sie gerne an, wenn Sie Fragen haben!


Kosten:

H2-Atemtest 35,78 €*
Ärztliche Beratung/Auslagen: 16,07 €*


Zur Preisliste aller Leistungen

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt. Diese beinhalten die Analytik, Blutentnahme und ärztliche Beratung.

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